Darmkur

Ende 2020 habe ich mich für eine Darmreinigung entschieden. Im Folgenden schildere ich den Ablauf der 30-Tage-Darmkur und wie diese Zeit mich und meinen Körper verändert hat. Außerdem erfährst du, aus welchen Gründen eine Darmkur für jeden interessant ist.

Eine liebe Freundin von mir ist seit einiger Zeit Mitglied im Partnerschafts-Netzwerk von Lifeplus. Sie berichtet regelmäßig davon, wie die Produkte zu Ihrem täglichen Wohlbefinden beitragen. Sie ist überzeugt von der Wirksamkeit und Verträglichkeit und empfiehlt sie entsprechend weiter.

Das Unternehmen Lifeplus hat seinen Sitz in den USA und bezeichnet sich selbst als ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen wollen, sich gut zu fühlen. Die Vision dahinter ist, dass jeder die Chance hat eine ganzheitliche Gesundheit und Wohlbefinden zu erreichen. Zum einen durch das Angebot von hochwertigen Ernährungsprodukten, die sich jeder leisten können soll. Zum anderen durch die Möglichkeit, sein eigenes Geschäft aufzubauen. Mir war die Marke vorher nicht bekannt.

Abenteuer Darmkur

Jedenfalls werde ich hellhörig, als meine Freundin mir von der Darmkur erzählt, die sie selbst durchgeführt hat. Ich hake nach und erhalte interessante Informationen zu dem Thema – vor allem welche Auswirkungen eine Darmkur auf den kompletten Organismus hat. Der Einfluss des Darms auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist nicht zu unterschätzen. Neugierig, wie ich bin, möchte ich mich auf das Experiment einlassen.

In der Regel bin ich kein Freund von Nahrungsergänzungsmitteln. Auch beim Preis muss ich kurz nachdenken, entscheide mich aber letzten Endes ca. 150 € in meinen Körper zu investieren. “Du wirst es sicher nicht bereuen.“ Die Stimme meiner Freundin klingelt in meinen Ohren und ich hoffe, sie behält recht. Im schlimmsten Fall greift die angebotene Geld-zurück-Garantie. Als Auftakt gibt es ein Info-Webinar. Per Zoom präsentiert uns, knapp 200 Interessierten, eine versierte Expertin den Ablauf der Darmkur mit Lifeplus Produkten. Das ausführliche Hintergrundwissen macht die ca. 60 Minuten zu einem spannenden Vortrag, der mir im Gedächtnis bleibt.

Der gemeinsame Start mit allen Teilnehmenden ist Ende Januar geplant. So lange möchte ich nicht warten. Ich bestelle gemeinsam mit meiner Freundin die notwendigen Produkte im Lifeplus-Shop und wage mich mutig ins Abenteuer. Es dauert ein paar Werktage bis die Mittelchen bei mir eintreffen. Ich öffne ungeduldig mein Paket und lese die Inhaltsstoffe durch. Ich möchte schließlich wissen, was ich meinem Körper in den nächsten 30 Tagen zuführe.

Lifeplus wirbt mit natürlichen Zutaten und einer nachhaltigen Herstellung der Nahrungsergänzungsmittel, die in Zusammenarbeit von dem Apotheker Bob Lemon und dem Onkologen Dr. Dwight McKee entwickelt werden. Das Unternehmen präsentiert sich transparent und seriös. Klingt Vertrauens-erweckend.

Geteiltes Leid, halbes Leid

Zum gemeinsamen Austausch untereinander gibt es eine Gruppe bei der App „telegram“, die ich zuvor nicht benutzt habe. Ich trete bei und lasse mich darauf ein. Da ich früher starte, bin ich den anderen Teilnehmern ein wenig Voraus. Ich lasse die Nachrichten zunächst an mir vorbeiziehen und konzentriere mich auf die offizielle Gruppe bei telegram, in der unsere beiden Lifeplus-Betreuerinnen täglich Input, Rezepte und Tipps teilen. Und dies sehr liebevoll und ausführlich.

In der Austausch-Gruppe geht es mittlerweile heiß her. Die Ansprechpartner stehen jedem mit Rat zur Seite und versuchen Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen. Ich habe den Vorteil, dass mich meine Freundin persönlich einweist, wie die Produkte einzunehmen sind. Das finde ich sehr angenehm, da mir vieles unklar ist bzw. nicht deutlich aus den Verpackungen hervorgeht, was zu beachten ist. Es gibt zwei Varianten der Kur. Eine sanfte Aloe-Vera-Variante und die antiparasitäre Paracleanse-Variante, für welche ich mich entscheide. Folgende Mittel werden dabei konsumiert:

  • Das Colon Formula Pulver wird morgens und abends möglichst in stilles Wasser eingerührt und muss sofort getrunken werden, da es im Darm quellen soll. Ich verwende wenigstens morgens Mandelmilch als Basis und füge noch Kurkuma und Zimt hinzu, um das Gefühl einer Mahlzeit zu bekommen. Über Geschmack lässt sich streiten, aber ich finde es trinkbar. Das Produkt ist in erster Linie ballaststoffhaltig und hat durch die Flohsamenschalen eine reinigende Wirkung. Zudem enthält es Probiotika zum Aufbau der Darmflora.
  • Die MSM Plus Tabletten oder „Presslinge“ wie Lifeplus sie bezeichnet, tragen durch biologischen Schwefel zur Entgiftung bei. Diese nimmt man dreimal pro Tag ein. Die Dosis verändert sich mit der Zeit.
  • Paracleanse sind Kräuter-Presslinge, die erst in der zweiten Hälfte der Kur zum Einsatz kommen. Sie sollen den Darm von Parasiten befreien. Hier ist es sogar möglich, dass der Biofilm abgelöst wird. Und sie wirken verstärkt gegen Parasiten und Pilze, z. B. gegen Candida Albicans, den Hefepilz.
  • Die Biotic Blast Pillen sind Probiotika, die die Darmflora aufbauen sollen. Sie können optional ergänzend einmal am Tag eingenommen werden und enthalten 14 verschiedene Bakterienstämme. Da sie schlaffördernd wirken sollen, entscheide ich mich für eine abendliche Einnahme.

Darmreinigung ist Detox

Zusätzlich zu den Produkten wird empfohlen die Ernährung anzupassen, um ein noch besseres Ergebnis zu erlangen. Es gilt während der Kur auf säurebildende Lebensmittel zu verzichten, da der Körper bei der Reinigung Säuren loswerden möchte. Dazu gehören z.B.

  • Tierisches Eiweiß (Fleisch, Wurst, Milchprodukte)
  • Kohlenhydrate, wie konventionelle Backwaren
  • Süßigkeiten bzw. generell Zucker
  • Alkohol
  • Kaffee

In der Zeit lerne ich einiges über Ernährung, z.B. dass Kohl als Entgifter fungiert, da er eine blutreinigende Wirkung besitzt und bei der Ausscheidung von Säuren (wie Harnsäure) unterstützt. Für mich ist es allgemein keine große Umstellung, da ich mich seit geraumer Zeit basisch und fast vegan ernähre. Andere Teilnehmer scheinen hiermit sehr gefordert zu sein. Ich bin froh, dass ich an meinen Essgewohnheiten kaum etwas ändern muss. Allerdings würde ich lügen, wenn ich behaupte, dass mir ein gutes Tröpfchen gelegentlich nicht fehlen würde. Es ist ein Versuch wert konsequent zu bleiben und die Kur als Detox-Zeit für meinen Körper zu betrachten. Einen Monat sollte ich es ohne Alkohol aushalten. Mein Freund zieht mit. Ich mag ihn. 😊

Herausfordernder ist die Tatsache, dass ich am Tag 3-4 Liter zusätzlich trinken soll und am besten Wasser ohne Kohlensäure. Das ist ebenfalls basisch und spült die Giftstoffe aus dem Körper. Ich gehe dem Rat nach und bereite mir morgens einen Liter Ingwerwasser zu. Das bringt mich durch den Vormittag und kurbelt den Stoffwechsel an. Da ich eh keinen Kaffee, sondern grünen Tee trinke, fällt mir auch dieser Verzicht nicht auf.

Lediglich das Einhalten meiner üblichen Essenszeiten ist schwer möglich. Normalerweise praktiziere ich das Intervallfasten. Ich entscheide mich, in dem Zeitraum nicht weiter darauf zu achten, da es mir sonst zu kompliziert wird. Unsere Amazon Alexa* erinnert mich netterweise an meine regelmäßige Einnahme der Mittel. Da ich den ganzen Tag über zu Hause bin, kann ich die 30 Tage relativ entspannt absolvieren. Die ersten Tage sind trotzdem hart. Es kommt zu folgenden Begleiterscheinungen:

  • starke Kopfschmerzen
  • leichte Bauchschmerzen oder Druckgefühl
  • allgemeines Unwohlsein
  • Appetitlosigkeit
  • Erkältungssymptome
  • niedriger Blutdruck
  • Probleme mit der Konzentration
  • Müdigkeit
  • häufiges Urinieren
  • mir ist ständig kalt
  • ich bin emotional sensibel
  • meine Träume sind intensiver

Die letzten beiden Punkte scheinen befremdlich, resultieren aber daraus, dass der Körper entgiftet. Dabei können alte Themen und unterdrückte Gefühle an die Oberfläche treten. Die Psyche arbeitet fleißig mit. Bei den meisten Menschen befindet sich der Körper in einem toxischen Zustand. Das heißt, die oben genannten Reaktionen weisen darauf hin, dass ich die Darmkur nötig hatte.

Ein gutes Bauchgefühl

Es gibt zum Abschluss ein gemeinsames Webinar, in dem wir viele nützliche Tipps erhalten, wie wir nach der Kur für uns und unseren Körper sorgen können. Schließlich liegt es in unser aller Interesse, dass die Darmreinigung nachhaltig ist. Hier meine positiven Ergebnisse nach den 30 Tagen:

  • kleineres Hungergefühl
  • ich bin sehr schnell satt
  • mein Stuhlgang ist mindestens 1 x am Tag regelmäßig
  • danach bzw. davor habe ich keine Beschwerden mehr in Form von Bauchschmerzen etc.
  • ich vertrage einige Lebensmittel besser als vorher
  • meine innere Unruhe ist geringer
  • ich bin klarer im Kopf
  • meine Haut und mein Teint sehen gesünder aus
  • meine Haare sind widerstandsfähiger und glänzender
  • mein Bauch wirkt flacher und entspannter
  • ich habe ca. 2 Kilo verloren

Eine mögliche Gewichtsabnahme während der Kur wird lediglich als Nebeneffekt gesehen. Sie ist bei Normal-Gewichtigen nicht üblich und sollte keine Motivation darstellen. Meine persönlichen Gründe für eine Darmkur waren, dass ich im Vorfeld unter diversen wiederkehrenden Entzündungen, z.B. Blasenentzündungen gelitten habe. Die Einnahme von Antibiotika hat es noch verschlimmert. Mein Frauenarzt bestätigte mir, dass meine Darmflora nicht mehr intakt sei. Ich habe nun die Hoffnung, dass ich es dank der Darmkur geschafft habe den Kreislauf zu durchbrechen und in der nächsten Zeit weniger Entzündungssymptome habe. Zumindest sind die Beschwerden in den 30 Tagen fast verschwunden.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Es ist wichtig, dass unser Körper in Balance ist, damit wir weniger anfällig für Krankheiten sind. Der Darm übernimmt eine wesentliche Funktion in unserem Organismus. Eine Darmkur fungiert als innere Hygiene, die wir im Alltag oft vernachlässigen. Es wird dazu geraten die Kur 1-2 Mal im Jahr durchzuführen und die basische Ernährung möglichst beizubehalten.

Bei einer wiederholten Reinigung reduziert sich die Dauer auf 14 Tage, was mich beruhigt. Ich habe gemerkt, wie lange 30 Tage sein können. Natürlich sind in einem Monat keine Wunder möglich. Das wird auch an keiner Stelle versprochen. Eine Darmkur ist in erster Linie als vorsorgende Maßnahme zu sehen, als dass sie heilen kann. Dafür sind wir selbst verantwortlich, in dem wir täglich auf uns achten.

Ich lerne, dass es wichtig ist, sich ballaststoffreich zu ernähren. Damit fördern wir die Gesundheit des Darm-Mikrobioms, die Gesamtheit aller Mikroorganismen in unserem Verdauungstrakt. Umso höher die Bakterienvielfalt im Darm ist, umso eher sind wir gegen äußere Einflüsse und Krankheiten geschützt.

Rückblickend war es eine spannende Zeit, in der ich viel gelernt habe. Über Ernährung, unseren Organismus und dass ich stärker auf meinen Körper hören darf. Ich nehme mir vor zukünftig genauer hinzusehen, welche Lebensmittel ich konsumiere. Trotzdem werde ich mir weiterhin Soul Food gönnen und genießen. Denn auch das gehört für mich zu einem ausgewogenen Lebensstil dazu. ⚖

Disclaimer: Kein Bestandteil dieses Artikels dient dazu, Krankheiten zu diagnostizieren, zu lindern oder zu heilen. Die beschriebenen Erfahrungen sind eine persönliche Meinungsäußerung und beinhalten keinerlei Versprechen oder Garantie, dass bei anderen Anwendern ähnliche Wirkungen auftreten. Krankheiten sollten mit einem Arzt besprochen werden.

Hier erfährst du, wie du deinen Zuckerkonsum einschränken kannst. 

Lifeplus Produkte Darmkur Wenn du mehr über Lifeplus und deren Produkte erfahren möchtest oder Interesse an einer Darmkur mit Lifeplus Produkten hast, da schreibe mir gerne über das Kontaktformular.

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