Yoga Meditation

Beim Yoga geht es nicht um Beweglichkeit. Es geht darum, den Geist zu befreien und seinen Weg zu finden.

Yoga-Weisheit

2020 habe ich mit Yoga angefangen. Heute ist der Ganzkörper-Sport nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken. Damit auch du Lust bekommst, noch heute mit dem Training zu beginnen, kläre ich dich darüber auf, welche vielfältigen Gründe für Yoga sprechen und warum mich Yoga so fasziniert.

Was ist Yoga?

Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit, einer altindischen Sprache. Es bedeutet „Vereinigung“, in dem Fall das Zusammenspiel von Körper und Geist. Yoga ist viel mehr als Bewegung. Es ist eine Lebensphilosophie, die uns ins Gleichgewicht bringen soll. Die Integration der Atmung ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Ziel ist es unser Chi, unsere Lebensenergie in Fluss zu bringen und einen harmonischen Zustand zu erreichen. Spirituelle sprechen hier von der Erleuchtung.

Einer der schönsten Gründe für Yoga ist, dass es jeder Mensch praktizieren kann – ungeachtet seines Alters, der Flexibilität oder möglichen Erkrankungen. Es gibt zu jeder Position Alternativen, sodass man auf sein eigenes Level Rücksicht nehmen kann. 

Yoga besteht aus 3 Elementen:

  1. Asanas: Körperübungen
  2. Pranayama: Führung des Atems
  3. Tiefentspannung

Asanas: Asana heißt aus dem Sanskrit übersetzt „Wurzel“. Die Asanas sind die vielfältigen Körperhaltungen, die am ehesten mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Durch festgelegte Bewegungsabfolgen wird insbesondere unsere Tiefenmuskulatur angesprochen und Kraft trainiert. Ebenso sollen die Asanas zur Entspannung beitragen und dem Körper neue Energie bringen. Wichtig für den Erfolg ist die korrekte Ausführung.

Pranayama: Das Wort bedeutet „Kontrolle über die Lebensenergie“. Die Atmung ist unser Anker. Er ist immer da und unterstützt den Körper bei der Ausführung der Asanas oder bei der Meditation. Es gibt viele verschiedene Atemübungen, in denen die Einatmung, Ausatmung und das Anhalten der Atmung variieren. Jede Yogastunde sollte mit einer bewussten Atmung beginnen, damit der Körper über genug Sauerstoff verfügt. Die unterschiedlichen Atemübungen können:

  • Wach machen und wärmen
  • Stress reduzieren
  • Kopfschmerzen lindern
  • Konzentration fördern
  • Beruhigen und entspannen

Du solltest immer vollständig ein- und ausatmen, um deine ganze Lungenkapazität auszunutzen. Du atmest dabei durch die Nase, damit die Atemluft gefiltert und gewärmt wird. Außerdem kann bei der Nasenatmung die Spannung im Körper eher gehalten werden. Atme vor allem beim Ankommen in der Yogastunde mit geschlossenen Augen, um dich besser darauf zu konzentrieren.

Prinzipiell wird im Training bei einer anstrengenden Bewegung eher ausgeatmet. Das schenkt uns zusätzliche Kraft. Achte darauf, dass die Atmung grundsätzlich fließt und der Atem nicht stockt. Deine Atmung zeigt dir an, wie sehr du dich bei einer Übung anstrengst. Wenn du wortwörtlich noch Luft hast, dann bewegst du dich vielleicht in deiner Komfortzone. Du könntest versuchen deinen Körper noch etwas mehr zu fordern, wenn du möchtest. Er wird dir zeigen, wann deine persönliche Grenze erreicht ist.

Tiefenentspannung: Zum Abschluss einer Yogastunde dürfen Körper und Geist vollends entspannen. Nach den teilweise fordernden Asanas muss sich der Körper ausruhen und regenerieren, um Stresshormone abzubauen und innere Anspannung zu lösen. Auch die Atmung wird nochmal fokussiert. Im Liegen wird ein optimaler Atemfluss erreicht, da sich der Körper auf einer Ebene befindet.

Meine 10 Gründe für Yoga:

  1. Baut Stress ab: Ich bin nachher immer entspannter als vorher. Für mich ist es die perfekte Möglichkeit nach Feierabend oder in kleinen Pausen zwischendurch komplett abzuschalten. Langfristig soll es helfen in jeder Lebenslage ruhiger und gelassener zu reagieren. Ich hoffe, dass sich dieser Effekt bei mir bald einstellt.
  2. Der Kopf wird ausgeschaltet: In dem man sich auf die Atmung oder die Übungen konzentriert, ist es nicht möglich gleichzeitig an etwas anderes zu denken. Der Alltag wird automatisch ausgeblendet und unnötiges Gedankenkreisen wird gestoppt. Man sagt, dass das regelmäßige Training optimistischer und zufriedener macht. Es ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, dass es viel produktiver ist, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Also vergesst Multitasking!
  3. Katapultiert uns in den gegenwärtigen Moment: Wir sind so fokussiert auf die Atmung oder die richtige Ausführung der Asanas, dass wir automatisch achtsam sind und bewusst den Augenblick wahrnehmen. Bei Depressionen kann Yoga helfen, da die Stimmung und Psyche positiv beeinflusst werden. 
  4. Hilft beim Abnehmen: Wie jeder Sport verbraucht auch Yoga Energie. Im Schnitt können pro Einheit bis zum 600 Kalorien verbrannt werden. Durch die Atmung wird unser Stoffwechsel angeregt. Sogar die Verdauung wird in Schwung gebracht, da bestimmte Asanas, wie Drehbewegungen, unsere inneren Organe massieren und stimulieren. Aus dem Grund solltet ihr etwa 2 Stunden vorher die letzte Mahlzeit eingenommen haben.
  5. Es reinigt: Die Atmung bringt frischen Sauerstoff in unserem Körper. Noch bedeutender als die Einatmung ist der Aspekt der vollständigen Ausatmung. Somit erfolgt automatisch eine Entgiftung, indem wir z.B. Säuren ausscheiden. Die aufrechte Haltung unterstützt unsere Lungen dabei. Deshalb ist es auch im Alltag wichtig auf eine aufrechte Körperhaltung zu achten.
  6. Schneller Erfolg: Die meisten Asanas sind einfach zu erlernen. Sobald du die korrekte Ausführung verstehst und die Position mehrmals wiederholst, wirst du schnell einen großen Lern- und Trainingseffekt haben. Es fordert manchmal Disziplin durchzuhalten, aber ich finde es schön zu beobachten, wie man sich weiterentwickelt.
  7. Trägt zur Gesundheit bei: Yoga wirkt auf den kompletten Organismus ein. Viele Asanas haben einen heilenden sowie vorbeugenden Effekt auf bestimmte Krankheiten, da die Energien in Fluss gebracht werden. Die Verdauung wird in Schwung gebracht, der Hormonhaushalt wird reguliert und das Training wirkt sich positiv auf unser Immunsystem aus. Ich finde Yoga ist ein wahres Wundermittel, was ich immer öfter einer Schmerztablette vorziehe.
  8. Steigert das Körpergefühl: Durch die intensive Ausführung der Asanas nimmt man seinen Körper stärker wahr und fühlt, wo möglicherweise Blockaden sind. Man erkennt, dass es Grenzen beim Bewegungsspielraum gibt und man hat die Möglichkeit genau diese Stellen gezielt zu trainieren und damit die Beweglichkeit oder Kraft verbessern.
  9. Gut für zu Hause geeignet: Yoga ist einfach in den Alltag zu integrieren. Man benötigt nicht viel Platz und Equipment. Es ist allein gut durchzuführen und jeder kann sich die Zeit flexibel einteilen. Angeblich ist morgens die beste Zeit um den Körper zu wecken. Ich praktiziere Yoga lieber gegen Abend und nehme mir täglich mindestens 20-30 Minuten Zeit.
  10. Für jeden ausführbar: Es gibt keine bestimmten Voraussetzungen. In meinem Artikel Yoga für Anfänger erkläre ich dir, wie du in wenigen Schritten mit der Yoga Praxis starten kannst.

Wenn du schwanger bist, erhöhten Blutdruck oder Bandscheibenprobleme hast, solltest du vorsichtiger bei der Ausführung der Asanas sein. Leidest du unter starken Menstruationsbeschwerden, kann es sein, dass die Bewegungen vor allem mit dem Oberkörper nach unten nicht angenehm sind. Finde in der Zeit heraus, was dir guttut und pausiere ansonsten lieber. Grundsätzlich sollte bei einer akuten Entzündung im Körper Yoga vermieden werden.

Yoga verändert mein Leben

Vermutlich würden mir noch 10 weitere Gründe für Yoga einfallen. Insgesamt fühle ich mich besser, seitdem ich regelmäßig trainiere. Durch den bewussten Umgang mit mir selbst habe ich auch andere Bereich meines Lebens verändert. Ich ernähre mich besser und fühle mich dadurch fitter und gesünder.

Weil ich nicht genug bekommen kann, entscheide ich mich Anfang 2021 eine Yoga-Fitness Ausbildung anzufangen. Die Neugierde überwiegt, denn ich möchte mehr lernen über diese uralte Lebensphilosophie. Und ich möchte andere davon begeistern. Bei mir es war Liebe auf den ersten Blick.

Vielleicht zieht dich Yoga auch so schnell in seinen Bann. 🌟

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